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Follmanns Lebenszeichen
- Herbst 2004

Hallo liebe Freunde,


nun ist schon wieder Herbst - und eine sehr ereignisreiche Zeit liegt hinter uns. Wir haben die Bilder unsere Sommerurlaubes 2004 wieder hier eingestellt. Wir waren diesmal als Mitarbeiter auf der Freizeit in Schweden. Schaut mal rein!

Projekt „Vier Follmanns suchen ein Haus“ fast abgeschlossen



Nachdem wir ja lange gesucht haben, hat es endlich geklappt: Wir haben den Vertrag für eine kleine Doppelhaushälfte auf einem wunderschönen Grundstück (in einer sehr ruhigen, gewachsenen Nebenstraße mit viel Grün) unterschrieben! Unsere Baufirma sucht noch einen Käufer für die andere Hälfte! Wir hätten da natürlich auch Wünsche: eine nette Familie, die auf einen Trennzaun auf den insgesamt 1000qm großen Grundstück verzichten kann... :-) Kennt Ihr jemanden? Einfach mal melden! Zudem sind die Zinsen zur Zeit ja auch wirklich im Keller... Termin für einen Umzug ist wohl Mitte 2005, noch steht auf dem Gelände das Althaus. Für die Kids richtig genial: Ein Bolzplatz gleich ums Eck; die Grundschule, auf die Jakob ja schon geht, ist gerade mal ein paar Minuten zu Fuß weg. Die Wege zu Schule, Gemeinde und alten Freunden werden jetzt etwas länger, was aber zu verschmerzen ist, da die U-Bahn nur drei Bushaltestellen weg ist, also gute Radentfernung und erträglich noch zu laufen...

Jakob

Nun ist Jakob in der Schule - und er genießt es wirklich. Er wird gefordert, und es zeigt sich, dass er auch was drauf hat. Wir waren ja etwas zurückhaltend in unseren Hoffnungen, da er auch immer etwas schlurig war mit Dingen, die er machen musste, aber das hat sich total gegeben! Er ist zuverlässig und gründlich, macht gern und ausdauernd seine Hausaufgaben. Einfach toll. Aber dass der Sohn eines Mathematiklehrers sagt, sein Lieblingsfach sei Deutsch, muss wohl an der Lehrerin liegen - oder daran, dass er jetzt endlich lesen lernt. Wir hatten uns aus verschiedenen Gründen für eine Grundschule der August-Hermann-Francke-Schule entschieden, und wir glauben, dass es die richtige Wahl war, obwohl die Lehrerinnnen den Papa als Kollegen haben... Noch kamen keine Klagen...

Miriam

Miriam ist ganz schön "plietsch", lernt viel mit Jakob, möchte am liebsten auch schon in der Schule sein. Ein Jahr müssen wir sie noch vertrösten, dann kann auch sie schon in die (Vor-)Schule. So schnell kanns gehen. Achja: Miriam hat sich im Sommer einfach mal auf ein herumstehendes Rad gesetzt und ist losgefahren - so fährt unsere gerade mal 4-Jährige schon Fahrrad, obwohl wir damit eigentlich noch warten wollten. Auf jeden Fall ist es ihr absolutes Lieblingsgefährt.
Der Satz des letzten Lebenszeichens gilt immer noch: Im Moment haben wir zwei ganz Süße, die auch im Umgang miteinander und mit Alltäglichkeiten Vieles ganz so tun, wie die nervigen Eltern es immer wieder eingefordert haben. Eine echte Erleichterung und eine merklich Entspannung bringt das mit sich.

Doris

Doris hat ja schon seit langem den Wunsch, auch mal etwas für die Kids anzubieten, die für einen Mutter-Kind-Kreis zu groß, aber für die Pfadfinder zu jung sind. Zusammen mit drei Anderen aus der Gemeinde hat sie daher "Musik und Theater für 3- bis 8-Jährige" ins Leben gerufen, eine Gruppe Donnerstags nachmittags in unserer Gemeinde. Sie haben auch schon ein Projekt, nämlich ein Weihnachtsmusical (in wirklich kurzer Zeit...) einzustudieren und im Advent aufzuführen.

Martin

"Nachdem meine Klasse 10 ihre Abschlüsse hat, haben aus dieser Jahrgangsstufe eine ganze Reihe Leute sich für die Oberstufe bei uns entschieden, so dass wir zur Zeit 28 Schüler in Klasse 11 haben, eine Zahl, die wir vor einem Jahr noch nicht zu hoffen wagten. Die gleiche Zahl hat auch meine Klasse 7a, die ich Anfang des Schuljahres übernommen habe. Tolle Kids, die in ihrer großen Zahl und ihrer Verschiedenheit manchmal nicht so leicht zusammen zu bekommen sind: Einige schon deutlich in der Pubertät, andere eher noch kaum, so ergeben einfach sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die auch herausfordern. Aber doch einfach eine nette Bande. Der Wermutstropfen an so einer kleinen Schule ist, dass manche Halbwahrheit auftaucht und sich dann verbreitet, ohne dass man mal bei den Klassenlehrern nachfragt - wohl auch, da die Schulen, von denen unsere Schüler kommen, eine ganze Strecke weg sind und wir in Uhlenhorst daher wohl auch nicht so gut wahrgenommen werden können wie die (Grund-)Schulen vor Ort. Wohl auch an der Entfernung liegt, dass nur wenige Schüler sich leicht zur Mitgestaltung einbinden lassen, da gibt es noch immer mehr Forderungen als Engagement. Hier bin ich seit Kurzem mit meinen Leutchen dran. Nebenbei bemerkt: Aus einem Auftrag wurde eine Aufgabe: Die Schulhomepage www.ahfs-hamburg.de pflege ich jetzt auch weiterhin.

Musikalisch bin ich jetzt in meiner Gemeindeband echt gesegnet durch zwei neue Musiker, einen E-Gitarristen und einen Bass-Mann. Es macht echt so viel Spaß, wenn es richtig groovt... Wir sind sicher noch nicht richtig gut zusammen, aber man merkt schon Veränderung - zu Gottes Ehre!"


Liebe Grüße von den Follmanns aus Hamburg, Doris, Martin, Jakob und Miriam.


      
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