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Was heißt christlich?
Alle Mitarbeiter der Schule sind davon überzeugt, dass die Werte, die Gott den Menschen durch die Bibel gegeben hat, das beste Fundament sind, um ein gelingendes individuelles Leben aber auch eine positive gesellschaftliche Entwicklung zu erreichen. Das christliche (!) Abendland mit all seinen Errungenschaften hat darin seine Wurzeln. Darum beschränkt sich "das Christliche" an der Schule nicht nur auf ein Schulgebet oder ein Unterrichtsfach, sondern die ganze Atmosphäre an der Schule ist geprägt von dem, wie sich Gott das Miteinander unter Menschen vorstellt. Wer nicht gläubig ist, darf trotzdem gern an diese Schule kommen und muss nicht befürchten, "zwangsmissioniert" zu werden. Er wird allerdings eine zusätzliche, für manchen neue, Möglichkeit kennen lernen, das eigene Leben zu erklären und zu meistern. Eine wohlwollende Duldung der christlichen Werte ist daher die wichtige, aber auch einzige Voraussetzung, um an dieser Schule zu lernen und zu leben.
Alle Lehrer und Mitglieder des Trägervereins sind gläubige Christen, das ist uns sehr wichtig. Das Fach "Biblischer Unterricht" ist Pflichtfach, etwa vergleichbar dem Fach Religion mit anderen Schwerpunkten. Jeder Schultag enthält auch eine Zeit der Andacht von etwa einer Viertelstunde, in der Klassenlehrer und Schüler einen sehr bunt und unterschiedlich gestalteten geistlichen Austausch haben.
Was heißt privat?
Viele meinen, eine Privatschule ist nur etwas für Reiche. Mit 130,-- Euro im Monat liegen unsere Gebühren jedoch unter dem, was mancher für einen Kindergartenplatz zahlt. Privat heißt, dass diese Schule sich selbst "regiert". Sie ist nicht der Bildungsableger einer bestimmten Kirche, einer politischen Partei oder einer anderen ideologischen Institution. Unter der Aufsicht der Schulbehörde und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben wie Stundentafel, Lehrerqualifikation, Gebäude, Lehrpläne usw. entscheidet der Schulträgerverein, wie, wie schnell und wo das Schiff AHFS hinsegeln soll. So bleibt gewährleistet, dass diese Schule unabhängig von den neuesten Moden auf dem guten christlichen Grund stehen bleibt, auf dem sie gegründet wurde. Selbstverständlich kann man fast jederzeit problemlos von einer privaten Schule auf eine staatliche Schule wechseln und anders herum.
Geschichte und Standorte
Die August-Hermann-Francke-Schule begann 1992 mit einer Grundschule in Bahrenfeld im Westen Hamburgs. Ein Jahr später wurde die zweite Grundschule auf der anderen Seite der Stadt in Farmsen-Berne eröffnet.
In der Schule Bahrenfeld in der Händelstraße 11 ist gegenwärtig die Grundschule mit Klassen 1 bis 4 (jew. einzügig) und die Vorschule untergebracht. Das Kollegium besteht aus vorwiegend jüngeren Klassen- und Fachlehrerinnen. Dazu gehört die Beobachtungsstufe mit jeweils einer Klasse 5 und 6. Das Gebäude liegt in einer ruhigen Wohnstraße an der Nahtstelle zwischen Mehrfamilienhäusern und den Villenvierteln an der Elbe. Eine schöne Grünanlage ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, ein beliebtes Ziel für Freiluftaktivitäten.
Die Grundschule Berne in der Berner Allee 20a beherbergt ca. 130 Kinder. Damit ist sie voll ausgebucht. Auch hier arbeiten meist jüngere Lehrerinnen und Lehrer. Die Schule liegt gegenüber dem Gutspark Berne, der optimal für Gut-Wetter-Sport und Sachkundeunterricht genutzt werden kann. Auch diese Grundschule hat in ihrer Nähe die weiterführende Schule mit den Klassen 5 und 6 am Standort Farmsen (HH-Ost) in der August-Krogmann-Str. 115. Dort gibt es nun seit einigen Jahren unsere dritte Grundschule. Wegen der stark wachsenden Nachfrage ist die Eröffnung weiterer Grundschulen geplant. Dabei soll der familiäre, übersichtliche Charakter einer vorwiegend ein- bis zweizügigen Grundschule als Qualitätsmerkmal der AHF-Schulen in Hamburg erhalten bleiben.
Der weitere Weg führt dann in unsere Schule Uhlenhorst, die einen Gymnasialzweig und einen Haupt- und Realschulzweig. Bei uns kann man nach 9 Jahren mit dem Hauptschulabschluss, nach 10 Jahren mit dem Realschulabschluss und nach bewährten 13 Jahren mit dem Abitur abschließen.
Grundlagen einer christlichen Schule
Die christliche Schule ist offen für alle schulfähigen Kinder: Sie ist da für alle Kinder, die in Hamburg eine allgemeinbildende Schule besuchen können. Sie fördert jeden ihrer Schüler nach dessen Fähigkeiten und den Möglichkeiten der Schule. Sie fordert von den Eltern keine Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Konfession.
Das christliche Bild vom Menschen: Gott hat jeden Menschen als wertvolles Einzelstück gestaltet, keiner ist wie der andere. Die christliche Schule fördert seine Entfaltung, geistig, praktisch, sportlich, musisch.
Die christliche Schule hat ein wettbewerbsfähiges Angebot: Sie liefert das nötige Wissen für die Orientierung in unserer Zeit. Sie öffnet den Zugang zu den Fakten in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Sie vermittelt Gottes Grundwerte, die sich über Jahrhunderte bewährt haben. Sie erzieht zur Bewältigung der Schwierigkeiten des Lebens.
Die christliche Schule arbeitet bewußt unter der Herrschaft Gottes: Sie will die Kinder so lieben, wie Gott sie liebt, unabhängig von ihrer Leistung. Sie hilft den Kindern, die Menschen und ihre Probleme mit Gottes Augen zu sehen. Sie zeigt - ohne Druck und Drängeln - den Kindern den Weg, Jesus Christus persönlich kennenzulernen. Sie will christliche Erziehung im Elternhaus unterstützen. Die Bibel ist Orientierung für Glauben, Leben und Denken.
Lehrer und Schulträger
Alle Lehrer und Lehrerinnen sind gläubige Christen und Mitglieder einer Gemeinde. Sie haben die behördliche Lehrbefugnis und sind jeweils und ausschließlich nach einmütigem Vorstandsentscheid eingestellt worden.
Der Verein "Freie Christliche Bekenntnisschule Hamburg e.V." wurde von Eltern am 10. Februar 1986 mit Sitz in Hamburg gegründet. Vereinszweck ist die Gründung und der Betrieb von August-Hermann-Francke-Schulen in Hamburg. Das Bekenntnis der Schulen ist evangelikal. Der Verein ist Mitglied im Verband Evangelischer Bekenntnisschulen e.V., ist ein Werk innerhalb der Hamburger Evangelischen Allianz und Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg.
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